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Aktion-Moses
(hier finden Sie Hilfe und Beratung)

Unsere Erfahrungen mit betroffenen Frauen

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Sozialdienst katholischer
Frauen Ortsverein
Frankfurt/M.

Kriegkstraße 36, 60326 Frankfurt/M.
Telefon 0 69 / 97 38 23 - 0

http://www.skf-frankfurt.de

Telefonstatistik

Seit Beginn des Projektes wird die Notrufnummer stark frequentiert. Die Anliegen der Anrufer und Anruferinnen sind unterschiedlich: Es sind einerseits schwangere Frauen, andererseits aber auch Menschen, die ganz andere Problemsituationen vorbringen. Neben den Test- und Störanrufen melden sich auch Interessierte, die nähere Informationen über die Aktion Moses wünschen. Je nach Anfrage stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beratend zur Seite oder vermitteln an die zuständigen Stellen weiter. Hierzu wurde ein eigenes Handbuch entwickelt, in dem spezifische Hilfsangebote in der Stadt Frankfurt festgehalten sind.

Seit Beginn des Projektes im März 2001 wurden bis zum 31.12.2003 insgesamt 5801 Anrufe registriert. In den meisten Fällen - bei 5411 Anrufen - handelte es sich um so genannte Stör- oder Schweigeanrufe. Dies gehört zu den Schwierigkeiten, mit denen alle kostenfreien Notrufnummern konfrontiert sind. Gleichzeitig weist die große Zahl der Störanrufe auf die extreme Belastung hin, der die Mitarbeiterinnen am Moses-Telefon ausgesetzt sind. Neben häufigen und oft nervenden Scherzanrufen von Kindern und Jugendlichen kommen auch massive Beschimpfungen und sexuelle Belästigungen vor. Anrufe von psychisch gestörten Menschen, Schweigeanrufe und nächtliche Störanrufe von alkoholisierten Männern machen den Dienst am Telefon oft zu einer schwierigen Aufgabe. Auch nach "Terroranrufen" (mehr als 20 Anrufe des gleichen Anrufers hintereinander in kurzer Abfolge mit Schweigen, Beschimpfungen, Gebrüll oder Rülpsen) fordert es die MitarbeiterInnen immer wieder auf`s Neue heraus, um der Sache willen auch nach dem x-ten Störanruf den Hörer abzunehmen. Der nächste Anruf könnte ja auch ein ernstgemeinter sein.

Über das Notruftelefon gingen in den vergangenen drei Jahren 390 projektbezogene Anrufe ein. Hier gaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 140 Fällen allgemeine Informationen zum Projekt, zur ehrenamtlichen Mitarbeit, bei Spendeninteresse und bei Interesse an einer Adoption sowie zur anonymen Geburt. In 241 Fällen beinhalteten die Anrufe Fragen rund um das Thema Schwangerschaft, wie z.B. ungewollte Schwangerschaft, Abtreibung, Probleme und Ängste im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, erste Sexualität etc. 9 Anrufe.

 

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